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FAQ - Häufig gestellte Fragen zu KaRazym®

Warum lässt sich der Enzymbedarf des Körpers nicht einfach mit frischen Früchten decken?

Ganz einfach: Zum einen, weil Früchte viel zu wenig Enzyme enthalten, zum anderen, weil Enzyme im Magen zerstört und dadurch wirkungslos würden. In Enzympräparaten aus der Apotheke sind Enzyme deshalb so "verpackt", dass ihnen die Magensäfte nichts anhaben können und sie unbeschadet bis in den Dünndarm gelangen können. Von dort nimmt sie der Körper auf.

Warum reicht eine Tablette pro Tag nicht aus?

Enzyme sind natürliche Verbindungen und deshalb - anders als synthetische Medikamente - besonders empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Damit sie über Monate aktiv bleiben, müssen die Enzym-Moleküle extra verpackt werden. Weil sie auch noch rund hundert Mal größer sind als andere Arzneimittel-Moleküle, benötigen sie entsprechend viel Platz. Eine einzige Tablette reicht deshalb nicht aus, um so viele Enzyme aufzunehmen, wie für eine Behandlung pro Tag benötigt werden.

Darf man Enzyme über eine längere Zeit nehmen?

Ja, oft ist genau das sogar erforderlich. Da Enzyme in der Regel kaum Nebenwirkungen zeigen und fast von allen Patienten gut vertragen werden, können sie auch über einen längeren Zeitraum gut eingenommen werden. Idealerweise sollte das aber in Abstimmung mit dem Arzt erfolgen.

Darf man die Enzym-Dosis erhöhen?

Ja, manchmal ist das sogar empfehlenswert, vor allem zu Beginn der Therapie. Später sollte der Enzymspiegel auf höherem Niveau gehalten werden, man spricht von der sogenannten Erhaltungsdosis. Bei stärkeren Beschwerden kann es aber sein, dass der Körper mehr Enzyme braucht: Bei Sport- oder Alltagsverletzungen empfiehlt sich zu Beginn der Behandlung oft sogar eine Stoßtherapie mit einer höheren Dosis.

Kann man KaRazym® überdosieren?

Im Sinne einer Vergiftung durch Überdosierung nein, da die in KaRazym® enthaltenen Enzyme ausgesprochen ungiftig sind. Folgen einer extrem überhöhten Dosierung können Durchfall und Übelkeit sein, diese sind aber nicht lebensbedrohend.

Warum wirken Enzyme nicht blitzschnell?

Das hängt mit ihrer Wirkweise zusammen: Die Stärke der Enzyme liegt ja gerade darin, wichtige Heilungsreaktionen im Körper nicht zu unterdrücken, sondern zu unterstützen. Enzyme täuschen dabei nicht, wie viele andere Medikamente, eine rasche Heilung vor, sondern fördern sie. KaRazym® bewirkt eine Umstimmung von Immunprozessen, was einige Zeit in Anspruch nimmt. In der Regel  ist mit einem deutlichen Wirkungseintritt innerhalb von drei bis sieben Tagen zu rechnen.

Wirken Enzyme auch gegen Schmerzen?

Ja. Allerdings sind Enzyme streng genommen keine Schmerzmittel, da sie die Schmerzempfindung nicht unterdrücken. Enzyme reduzieren Schwellungen und gleichzeitig schmerzauslösende Stoffe, so dass Schmerzen gedämpft werden.

Welche Nebenwirkungen von KaRazym® sind bekannt?

Im Gegensatz zu anderen Enzympräparaten ist KaRazym laktose-, gluten-, zucker- und farbstofffrei. Dadurch ist es gastrointestinal sehr gut verträglich (laktosefrei), kann auch von Diabetikern unbedenklich eingenommen werden (zuckerfrei), ebenso von Personen, die an Glutenintoleranz (glutenfrei) oder Allergien (farbstofffrei) leiden. Pflanzliche Enzyme wie Bromelain und Papain können in seltenen Fällen allergische Reaktionen auslösen (Ananasallergie!), ansonsten kann es höchstens zu Gasbildung im Magen-Darmtrakt kommen, zu einer leicht abführenden Wirkung und zu einer Veränderung der Stuhlkonsistenz.

Gibt es Unverträglichkeiten bei der Einnahme von KaRazym® mit anderen Medikamenten?

Es gibt kaum Wechselwirkungen zwischen KaRazym® und  Medikamenten. Die einzige Ausnahme betrifft Patienten, die Marcoumar einnehmen. Marcoumar ist ein starker „Blutverdünner“, d.h. es verzögert die Blutgerinnung in relativ hohem Maße. Dieses Präparat wird bei Patienten eingesetzt, die einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hinter sich haben oder an schweren Herzrhythmusstörungen leiden. Diesen Patienten sollte KaRazym® nur unter ärztlicher Überwachung gegeben werden, da KaRazym® selbst eine leichte, im Normalfall nicht relevante Gerinnungsverzögerung bewirkt.

Was ist Pankreatin?

Pankreatin ist eine Mischung aus verschiedenen Enzymen der Bauchspeicheldrüse (Amylasen, Lipasen, Trypsin und Chymotrypsin und einige andere).

Welche tierischen Enzyme sind in KaRazym® enthalten?

Das in KaRazym® eingesetzte Pankreatin stammt aus Schweinen. Diese Tiere werden tierärztlich genau kontrolliert.

Was bedeutet die proteolytische Aktivität in FIP ?

Die proteolytischen (eiweißspaltenden) Enzyme Bromelain, Papain, Trypsin und Chymotrypsin entfalten eine eiweißspaltende Aktivität, angegeben in internationalen Einheiten nach FIP (Federation International Pharmaceutique). Wichtig bei Enzympräparaten: Gute Enzympräparate enthalten reine Enzyme, minderwertigere Enzympräparate (z.B. aus dem Lebensmittelhandel) enthalten Fruchtpulver aus Ananas oder Papaya. Je höher die angegebene Aktivität in FIP, desto qualitativ hochwertiger ist das Präparat.

Kann KaRazym® auch „gesunden“ Menschen nützen?

Ja – gerade aus Untersuchungen mit Ausdauersportlern ist bekannt, dass der Muskel nach intensiver Beanspruchung rascher regeneriert, wenn Enzyme vor  der Belastung eingenommen wurden. Dies bedeutet etwa für aktive Sportler, dass sie nach Unfällen oder extremer körperlicher Beanspruchung rascher wieder in den Trainingsprozess eintreten können. Für nicht so Geübte bedeutet dies ein rascheres Abklingen ihres Muskelkaters.

Kann KaRazym® auch als Verdauungspräparat genutzt werden?

KaRazym® ist nicht als Verdauungshilfe konzipiert. Tatsache ist aber, dass nur  ein Teil der proteolytischen Enzyme in den Körper aufgenommen (resorbiert) wird, sodass  die nicht resorbierten Anteile im Darm  als Verdauungshilfe verfügbar sind.

Sind KaRazym®-Tabletten magensaftresistent überzogen?

Ja, weil Enzympräparate, die nicht als Verdauungshilfe eingesetzt werden, vor dem aggressiven Magensaft geschützt werden müssen. Sie entfalten erst im Darm ihre Wirkung  und gelangen von dort über den Blutkreislauf in den Körper.

 

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