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Entzündungen sind ein zentraler Bestandteil unserer Immunabwehr. Sie helfen dem Körper, Krankheitserreger zu bekämpfen, verletztes Gewebe zu reparieren und Heilungsprozesse einzuleiten.

Problematisch wird es jedoch, wenn Entzündungen überschießend verlaufen oder chronisch bestehen bleiben. In solchen Fällen suchen viele Patientinnen und Patienten – ebenso wie behandelnde Fachpersonen – nach gut verträglichen, evidenzbasierten Optionen zur Regulation der Entzündungsreaktion.

Vor diesem Hintergrund rücken Enzyme gegen Entzündungen zunehmend in den Fokus. Insbesondere proteolytische Enzyme wie Bromelain, Papain oder Trypsin werden seit Jahrzehnten in der systemischen Enzymtherapie eingesetzt. Dieser Beitrag beleuchtet, wie Enzyme bei Entzündungen wirken, welche Substanzen besonders relevant sind und worauf bei hochwertigen Präparaten zu achten ist.

KaRazym

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KaRazym® ist ein bewährter, natürlicher Enzymkomplex mit Bromelain, Papain, Pankreatin und Rutin – zur ernährungsphysiologischen Unterstützung bei akuten und chronischen Entzündungen und Schwellungen.

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Was sind Enzyme gegen Entzündungen?

Warum sind Enzyme gegen Entzündungen wichtig?

Enzyme sind Eiweißmoleküle (Proteine), die biochemische Reaktionen im Körper beschleunigen können. Ohne sie wären viele lebenswichtige Prozesse – von der Verdauung bis hin zur Immunabwehr – nicht möglich. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die Enzyme wie Biokatalysatoren fungieren, das heißt, sie werden selbst durch die Reaktion nicht verbraucht und stehen nach der Reaktion unverändert wieder zur Verfügung.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen:

  • Verdauungsenzymen, die Nährstoffe im Darm aufspalten
  • systemisch wirksamen Enzymen, die – bei geeigneter Darreichungsform – in den Blutkreislauf aufgenommen werden und dort regulierend wirken können

Gerade letztere sind für die Regulation von Entzündungen relevant. Sie greifen in komplexe Immunprozesse ein, indem sie entzündungsfördernde Botenstoffe modulieren, Proteinablagerungen abbauen und die Durchblutung im entzündeten Gewebe verbessern.

Was können Enzyme gegen Entzündungen beeinflussen?

Immunmodulation und Zytokin-Balance

Entzündungsreaktionen werden wesentlich durch sogenannte Zytokine gesteuert – das sind Botenstoffe des Immunsystems. Proteolytische Enzyme greifen in dieses Gleichgewicht ein und beeinflussen sowohl pro- als auch antiinflammatorische Signalwege.

Bromelain konnte in klinischen Studien zeigen, dass es entzündliche Prozesse moduliert und Schwellungen reduziert (1).

Aktivierung von alpha-2-Makroglobulin

Ein wichtiger Mechanismus der systemischen Enzymtherapie ist die Interaktion mit alpha-2-Makroglobulin, einem Transportprotein im Blut. Nach Bindung an proteolytische Enzyme verändert es seine Struktur wodurch entzündungsfördernde Zytokine binden und so inaktiviert werden. Dadurch reguliert sich die Entzündungsreaktion, ohne dass sie vollständig unterdrückt ist.

Abschwellende und schmerzlindernde Effekte

Mehrere klinische Studien belegen, dass Bromelain nach Operationen – etwa in der Zahnmedizin – Schwellungen und Schmerzen signifikant reduziert (2). Auch bei Sportverletzungen und stumpfen Traumata ist dieser positive Effekte sichtbar.

Enzyme versus klassische NSAR

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) hemmen die Prostaglandinsynthese und wirken rasch schmerzlindernd, gehen jedoch mit bekannten Nebenwirkungen auf Magen, Niere und Herz-Kreislauf-System einher.

Systemische Enzyme setzen früher im Entzündungsgeschehen an und modulieren die Immunantwort, statt einzelne Signalwege strikt zu blockieren. Dadurch ergibt sich ein anderes Wirkprofil, das insbesondere bei längerfristiger Anwendung von Interesse ist.

Abbildung 1. Wirkweise von Enzymen gegen Entzündungen: Proteasen wie Bromelain, Papain oder Trypsin binden im Blut an Anti-Proteasen (wie z.B. a-2-Makroglobulin). Durch die Bindung kommt es zur räumlichen Veränderung (Konformationsänderung) der Anti-Protease. Aufgrund dieser Konformationsänderung entsteht eine Bindungsstelle für entzündungsfördernde Zytokine an der Anti-Protease. Durch die Bindung der Zytokine bildet sich ein Enzym-Komplex, den die Fresszellen des Immunsystems abbauen. So werden entzündungsfördernde Stoffe aus einer chronischen Entzündungsreaktion entfernt und ein Gleichgewicht kann wieder entstehen.

Welche Enzyme gegen Entzündungen gibt es?

Bromelain (aus Ananas)

Bromelain ist ein proteolytisches Enzymgemisch, das überwiegend aus dem Stamm und der Frucht der Ananas (Ananas comosus) gewonnen wird. Es besteht aus mehreren eiweißspaltenden Enzymen sowie begleitenden bioaktiven Komponenten. Aufgrund seiner proteolytischen Aktivität beeinflusst Bromelain entzündungsrelevante Plasmaproteine sowie Mediatoren und greift regulierend in das Entzündungsgeschehen ein.

Klinische Studien zeigen, dass Bromelain postoperative Schwellungen, Hämatome und Schmerzen signifikant reduziert, wie etwa nach zahnchirurgischen Eingriffen oder HNO-Operationen (1,2). Auch bei entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates, beispielsweise bei Arthrose, zeigt Bromelain positive Effekte auf Schmerz und Funktionserhalt (3). Neben der abschwellenden Wirkung hat Bromelain eine immunmodulatorische Eigenschaft: Es beeinflusst die Aktivität bestimmter Zytokine und führt so zu einer ausgewogeneren Entzündungsantwort.

Papain (aus Papaya)

Papain wird aus dem Milchsaft der unreifen Papaya (Carica papaya) gewonnen und zählt wie Bromelain zu den proteolytischen, also eiweißspaltenden Enzymen. Seine Hauptwirkung beruht auf der Fähigkeit, denaturierte oder geschädigte Proteine im entzündeten Gewebe zu hydrolysieren. Dadurch trägt Papain zur Reduktion von Ödemen und zur besseren Resorption von entzündlichen Exsudaten bei.

Darüber hinaus steht in Diskussion, dass Papain indirekt immunmodulierend wirkt, indem es entzündungsrelevante Signalproteine beeinflusst und so zur Regulation der lokalen Entzündungsreaktion beiträgt (4). In der Praxis kombinieren Hersteller häufig Papain mit anderen proteolytischen Enzymen wie Bromelain oder Trypsin. Solche Kombinationen zielen darauf ab, unterschiedliche Substratspezifitäten zu nutzen und mehrere Angriffspunkte im Entzündungsgeschehen gleichzeitig zu adressieren. Auf diese Weise entstehen synergistische Effekte, die insbesondere bei akuten Schwellungszuständen oder chronisch-entzündlichen Prozessen therapeutisch relevant sind.

Trypsin

Trypsin ist ein körpereigenes, proteolytisches Enzym, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet und normalerweise zur Eiweißverdauung im Dünndarm eingesetzt wird. In der systemischen Enzymtherapie verwenden wir es in standardisierter, gereinigter und magensaftresistenter Form appliziert, sodass es nicht nur lokal im Darm, sondern nach Resorption auch systemisch wirksam ist.

Seine entzündungsmodulierende Wirkung beruht vor allem auf der Spaltung bestimmter entzündungsassoziierter Proteine sowie auf der Interaktion mit alpha-2-Makroglobulin im Blut. Dadurch werden überschießende Entzündungsreaktionen abgeschwächt und die Resorption von Ödemen unterstützt.

In einer randomisierten klinischen Studie bei Personen mit Kniearthrose zeigte eine orale Enzymkombination aus Trypsin, Bromelain und Rutosid eine vergleichbare Wirksamkeit hinsichtlich Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung wie Diclofenac, bei gleichzeitig guter Verträglichkeit (5). Dies unterstreicht das Potenzial von Trypsin als Bestandteil kombinierter Enzympräparate bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Weitere relevante Enzyme

Neben den klassischen proteolytischen Enzymen wie Bromelain, Papain und Trypsin spielen auch weitere Enzyme eine ergänzende Rolle in der Regulation von Entzündungsprozessen. Lysozym zum Beispiel ist ein natürlicher Bestandteil der angeborenen Immunabwehr und kommt in Speichel, Tränenflüssigkeit und Schleimhäuten vor, wo es antibakteriell wirksam ist, indem es Zellwände bestimmter Bakterien spaltet. Lysozym trägt auf diese Weise zur Kontrolle entzündlicher Prozesse bei.

Einen anderen Ansatz verfolgen antioxidative Enzyme wie Katalase und Superoxiddismutase. Sie neutralisieren reaktive Sauerstoffspezies und reduzieren damit oxidativen Stress, der bei chronischen Entzündungen eine wesentliche Rolle spielt.

Darüber hinaus werden Chymotrypsin und Enzymgemische wie Pankreatin – welches mehrere Verdauungsenzyme kombiniert – häufig in systemischen Enzympräparaten eingesetzt. Durch unterschiedliche Substratspezifitäten adressieren solche Kombinationen verschiedene Bestandteile des Entzündungsgeschehens gleichzeitig und tragen so zu einer umfassenderen Regulation bei.

Wann sind Enzyme gegen Entzündungen sinnvoll?

Systemische Enzyme kommen sowohl bei akuten als auch bei chronischen Entzündungsprozessen zum Einsatz. Bei akuten Entzündungen und Verletzungen – etwa bei Sportverletzungen, Prellungen, Zerrungen oder postoperativen Schwellungen nach zahnchirurgischen Eingriffen – stehen vor allem abschwellende und schmerzlindernde Effekte im Vordergrund. Ziel ist es, Ödeme schneller abzubauen, Hämatome zu reduzieren und die Regeneration des Gewebes zu unterstützen.

Auch bei chronischen Entzündungen wie Arthrose, rheumatoider Arthritis oder Weichteilrheuma werden proteolytische Enzyme therapeutisch genutzt. In einer randomisierten Studie bei Kniearthrose erwies sich eine Kombination aus Bromelain, Trypsin und Rutosid hinsichtlich der Schmerzreduktion als nicht unterlegen gegenüber Diclofenac (5), bei guter Verträglichkeit.

Darüber hinaus unterstützen Enzyme bei entzündlichen Erkrankungen der Atemwege und Schleimhäute, etwa bei Sinusitis, Bronchitis oder wiederkehrenden Atemwegsinfekten den Genesungsprozess. Durch ihre proteolytischen Eigenschaften tragen sie zur Verflüssigung zähen Sekrets bei und modulieren auf diese Weise entzündliche Prozesse.

Ergänzend werden systemische Enzyme auch bei entzündlichen Beschwerden im Urogenitaltrakt, bei bestimmten Darmerkrankungen sowie bei Hautentzündungen eingesetzt, meist als Bestandteil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes.

Worauf kommt es bei Enzyme gegen Entzündungen an?

Nicht jedes Produkt, das Enzyme enthält, entfaltet automatisch eine systemische Wirkung. Entscheidende Punkte für die Verfügbarkeit der Enzyme sind:

  • magensaftresistente Darreichungsformen: nur so erreichen die Enzyme den Dünndarm unversehrt und können in die Blutbahn übertreten.
  • ausreichend hohe Enzymaktivität: nicht nur die Angabe des Gewichts in Milligramm, sondern auch die biologische Aktivität der Enzyme in FIP- oder USP-Einheiten ist essenziell. Diese Einheiten geben Rückschlüsse darüber ob die Enzyme funktionstüchtig sind.
  • sinnvolle Kombination mehrerer Enzyme: für synergistische Effekte und nicht nur Einzelstoffe wie z.B. nur Bromelain in der Tablette.
  • Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe: wie Farbstoffe oder Titandioxid, damit die Zubereitung möglichst verträglich ist.
  • gute Verträglichkeit: kann z.B. durch den Verzicht auf Laktose gegeben sein. Hinweise wie laktose- oder glutenfrei auf der Verpackung geben Rückschlüsse darauf, wie sorgfältig die Hilfsstoffe der Formulierung ausgewählt wurden.

Enzyme aus Lebensmitteln wie Ananas oder Papaya liefern zwar geringe Mengen aktiver Substanzen, erreichen jedoch nicht die Dosierungen, die in klinischen Studien untersucht wurden. Sie können gerne zur Verbesserung der Verdauungsleistung verwendet werden, für therapeutische und systemische Effekte sind standardisierte, hochdosierte Präparate in magensaftresistenten Formulierungen erforderlich.

Wie werden Enzyme bei Entzündungen richtig eingenommen?

Für eine systemische Wirkung von Enzymen bei Entzündungen sollen die Tabletten oder Kapseln magensaftresistent formuliert sein. Im Allgemeinen werden magensaftresistente Zubereitungen immer wie folgt eingenommen:

  • nüchtern (ca. 30–60 Minuten vor einer Mahlzeit)
  • unzerkaut geschluckt
  • mit ausreichend Flüssigkeit 

Die Dosierung hängt von Indikation und Präparat ab. In Studien zu Arthrose wurden beispielsweise mehrmals täglich definierte Enzymkombinationen eingesetzt [3].

Bei geplanter Langzeitanwendung oder bei bestehenden Vorerkrankungen ist eine ärztliche Rücksprache sinnvoll

Sind Enzyme gegen Entzündungen sicher?

Proteolytische Enzyme gegen Entzündungen gelten insgesamt als gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen umfassen maximal leichte Magen-Darm-Beschwerden. Aufpassen müssen Personen, die eine allergische Reaktion auf Ananas oder Papaya Früchte zeigen. Diese Personen dürfen diese Enzympräparate nicht anwenden.

Außerdem ist Vorsicht geboten bei:

  • Einnahme von Antikoagulanzien des Typs Marcoumar
  • Blutgerinnungsstörungen
  • vor großen Operationen

In diesen Fällen sollte stets eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Fazit

Systemische Enzyme stellen bei entzündlichen Prozessen eine interessante, wissenschaftlich untersuchte Ergänzung im therapeutischen Spektrum dar. Insbesondere proteolytische Enzyme wie Bromelain, Papain und Trypsin können über verschiedene Mechanismen in das Entzündungsgeschehen eingreifen – sei es durch Modulation entzündungsrelevanter Botenstoffe, Unterstützung des Ödemabbaus oder durch immunregulierende Effekte. Klinische Studien zeigen, dass ausgewählte Enzymkombinationen bei bestimmten Indikationen, etwa bei Arthrose oder postoperativen Schwellungen, eine relevante Symptomlinderung erzielen können – bei insgesamt guter Verträglichkeit.

Für die Praxis ist entscheidend, auf qualitativ hochwertige Präparate mit ausreichend hoher Enzymaktivität, sinnvoller Kombination mehrerer Wirkstoffe und magensaftresistenter Darreichungsform zu achten. Nur so kann eine systemische Wirkung gewährleistet werden. Richtig eingesetzt können Enzyme bei Entzündungen eine gut verträgliche Option darstellen, insbesondere dann, wenn eine längerfristige Regulation entzündlicher Prozesse gewünscht ist.

Ihre Fragen, unsere Antworten

Enzyme sind Eiweißmoleküle, die an allen biochemischen Prozessen im Körper beteiligt sind und bestimmte Aufgaben innehaben. Enzyme kommen in der gesamten Natur, also auch in Tieren und Pflanzen, vor und spielen für Lebewesen eine ganz essenzielle Rolle.

Zu den am besten untersuchten entzündungshemmenden Enzymen zählen Bromelain, Papain und Trypsin. Besonders Bromelain ist klinisch gut dokumentiert.

Bei akuten Schwellungen, postoperativen Beschwerden oder chronischen entzündlichen Erkrankungen kann die systemische Enzymtherapie eine sinnvolle Ergänzung darstellen – insbesondere wenn NSAR nicht dauerhaft eingenommen werden sollen oder nicht vertragen werden.

Ein pauschales „stärkstes“ Mittel gibt es nicht. NSAR wirken schnell symptomatisch. Enzyme setzen regulierend im Entzündungsgeschehen an und sind dann gut geeignet, wenn die Dosierung von anderen Schmerzmittel möglichst gering gehalten werden soll. Die Wahl hängt von Indikation, Begleiterkrankungen und Therapieziel ab.

Eine längerfristige Einnahme von Enzymen gegen Entzündungen ist grundsätzlich möglich, sollte jedoch individuell ärztlich begleitet werden – insbesondere bei gleichzeitiger Medikation.

19.02.2026
Autor Johannes Hochleitner
Verfasst von Johannes Hochleitner
Die Chemie hat mich schon früh in der Schule begeistert. Besonders fasziniert hat mich dabei die Fähigkeit von Pflanzen. Dieses Wissen und meine Begeisterung für die Naturstoffe bringe ich heute in meiner Arbeit als Apotheker und bei Volopharm ein und teile es mit anderen.
  1. Maurer HR. Bromelain: Biochemistry, pharmacology and medical use. Cellular and Molecular Life Sciences [Internet]. 2001 [cited 2025 May 13];58(9):1234–45. Available from: https://link.springer.com/article/10.1007/PL00000936
  2. Mendes MLT, Do Nascimento-Júnior EM, Reinheimer DM, Martins-Filho PRS. Efficacy of proteolytic enzyme bromelain on health outcomes after third molar surgery. Systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. Med Oral Patol Oral Cir Bucal [Internet]. 2019 Jan 1 [cited 2026 Feb 17];24(1):e61–9. Available from: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30573710/
  3. Ueberall MA, Mueller-Schwefe GHH, Wigand R, Essner U. Efficacy, tolerability, and safety of an oral enzyme combination vs diclofenac in osteoarthritis of the knee: results of an individual patient-level pooled reanalysis of data from six randomized controlled trials. J Pain Res [Internet]. 2016 Nov 4 [cited 2026 Feb 17];9:941–61. Available from: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27853388/
  4. Fei X, Yuan W, Zhao Y, Wang H, Bai S, Huang Q. Papain Ameliorates the MPAs Formation-Mediated Activation of Monocytes by Inhibiting Cox-2 Expression via Regulating the MAPKs and PI3K/Akt Signal Pathway. Biomed Res Int [Internet]. 2018 [cited 2026 Jan 8];2018. Available from: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30410927/
  5. Singer F, Singer C, Oberleitner H. Phlogenzym® versus diclofenac in the treatment of activated osteoarthritis of the knee. A double-blind prospective randomized study. International Journal of Immunotherapy. 2001; Available from: https://www.researchgate.net/publication/288688120_PhlogenzymR_versus_diclofenac_in_the_treatment_of_activated_osteoarthritis_of_the_knee_A_double-blind_prospective_randomized_study
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