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Bänderzerrung

Bänderdehnungen machen rund ein Fünftel aller Sportverletzungen aus und kommen auch im Alltag häufig vor. Zwar stellen sie im Vergleich zum Bänderriss eine deutlich leichtere Verletzung dar, dennoch kann auch eine Bänderdehnung für den Betroffenen durchaus sehr schmerzhaft sein.

Die richtige Behandlung ist wichtig, um die Dauer des Heilungsprozesses möglichst kurz zu halten. Eiweißspaltende Enzyme, wie sie auch in KaRazym® enthalten sind, unterstützen diesen Prozess.


Wie entsteht eine Bänderzerrung?

Bänder findet man an jedem Gelenk im Körper. Sie sorgen dafür, dass der natürliche Bewegungsumfang des Gelenks nicht überschritten wird und stabilisieren damit das jeweilige Gelenk. Bänder bestehen aus wenig dehnbarem, festem Bindegewebe. Zu einer Bänderdehnung (auch Bänderzerrung genannt) kommt es insbesondere beim Sport oder durch ruckartige, gewaltsame Bewegungen in Alltagssituationen. Durch die Krafteinwirkung werden die eigentlich wenig elastischen Bänder in der Länge gedehnt. Wird eine gewisse Dehnung überschritten, kann das Band teilweise bzw. sogar vollständig reißen.

In diesem Fall spricht man von einem Bänderriss. Schlussendlich kann nur der Arzt zwischen einer Bänderdehnung und einem Bänderriss unterscheiden. Da sich die Bänder an allen Gelenken befinden, kann eine Bänderdehnung prinzipiell auch in jedem Gelenk auftreten. Am häufigsten kommt es jedoch im Knie, im oberen Sprunggelenk (Knöchel), aber auch im Ellenbogengelenk, dem Finger- oder Handgelenk und dem Schultergelenk zur Überdehnung der Bänder. Eine Bänderzerrung im Sprunggelenk haben die meisten Menschen schon einmal erlebt. Knickt der Fuß zum Beispiel beim Laufen, Wandern oder auch im Alltag um, ist nicht selten eine Bänderdehnung im Sprunggelenk die Folge.

Eine Bänderdehnung im Knie entsteht häufig durch Verdrehungen. Je nach Sportart sind einige Gelenke besonders gefährdet: Beim Volleyball ist zum Beispiel ein Bänderriss an den Fingern typisch, bei Ballsportarten wie Fußball, Tennis oder Squash ist das Sprunggelenkt besonders häufig betroffen. Die Kreuzbänder und das Innenband des Knies werden oftmals bei Skiunfällen verletzt. Eine typische Skifahrer-Verletzung ist auch der sogenannte Skidaumen. Dabei reißt das Band am Daumengrundgelenk, wenn der Betroffene beim Skifahren mit dem Skistock hängen bleibt oder auf die abgespreizte Hand stürzt.

Welche Symptome treten bei einer Bänderzerrung auf?

Bei einer Bänderdehnung wird das Gewebe nur minimal verletzt. Die Kollagenfasern des betroffenen Bandes sind lediglich aufgefasert. Im Normalfall lagert sich kein Blut ein, wodurch in weiterer Folge auch kein Bluterguss entsteht. In den meisten Fällen tritt eine leichte Schwellung ein. Bei einer Bänderdehnung bleibt das betroffene Gelenk stabil und der Patient kann auftreten und gehen bzw. die Finger bewegen. Es treten Schmerzen bei Bewegung und bei Belastung des betroffenen Gelenkes auf. Diese Schmerzen fallen jedoch deutlich schwächer aus, als bei einem tatsächlichen Bänderriss oder -anriss.

Ein Symptom, das einen Bänderriss von einer Bänderdehnung ziemlich klar abgrenzt, ist die Bildung eines Hämatoms. Weiters wird die Stabilität des Gelenks bei einem Bänderriss deutlich eingeschränkt. Ein plötzlich einsetzender und sehr starker Schmerz ist ein wesentliches Symptom eines Bänderrisses. Oftmals vernehmen Betroffene sogar ein knallendes Geräusch, wenn es zu einem Bänderriss kommt.

 

Bänderzerrung Enzyme

Wie behandelt man eine Bänderzerrung?

Auch wenn es sich bei einer Bänderdehnung um die leichteste Form der Bänderverletzung handelt, sollte sie unbedingt ernst genommen werden. Wird sie nicht richtig oder erst zu spät behandelt und heilt nicht richtig aus, kann es zu Spätfolgen kommen. Die wichtigsten Sofortmaßnahmen nach Prellungen und Zerrungen sind unter dem Ausdruck „PECH-Schema“ zusammengefasst. Die einzelnen Buchstaben in "PECH" stehen für die Anfangsbuchstaben der vier wichtigsten Erstmaßnahmen:

  • Pause
  • Eis
  • Compression (Druckverband anlegen)
  • Hochlagerung

Grundsätzlich ist es bei einer Bänderdehnung meist ausreichend, das Gelenk einige Zeit durch Bandagen zu stabilisieren und zu schonen. Zusätzlich können Salben oder Sportgels auf die verletzte Stelle aufgetragen werden, um so die Schmerzen zu lindern. Zudem werden Enzympräparate häufig von Ärzten und Apothekern empfohlen, um den Krankheitsverlauf einer Sportverletzung zu verkürzen und die Beschwerden zu lindern.

Wie helfen Enzyme bei einer Bänderzerrung?

An biologischen Vorgängen in unserem Körper sind fast immer Enzyme beteiligt. Sie fungieren als Bio-Katalysatoren und sind an Prozessen wie Atmung, Verdauung oder Zellerneuerung maßgeblich beteiligt. Außerdem treiben eiweißspaltende Enzyme den Heilungsprozess voran. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung, fördern die Wundheilung und verbessern die Durchblutung. KaRazym® beispielsweise wirkt abschwellend sowie schmerzlindernd und kann die Heilung von akuten Schwellungen beschleunigen.

Enzyme der Ananas, wie in KaRazym® enthalten, können die Heilung positiv beeinflussen. Sie spalten die bei der Verletzung in das umliegende Gewebe ausgetretenen Eiweißteile, welche Wasser binden und somit zur Schwellung führen und unterstützen aktiv den schnellen Abtransport. Die Schwellung und der damit entstandene Druck im Gewebe gehen zurück und die Schmerzen lassen nach. Oft sind Enzympräparate erhältlich, die mit dem Wirkstoff Rutosid kombiniert sind. Rutosid soll die Gefäßwände stabilisieren. Außerdem sorgt es dafür, dass nicht so viel Flüssigkeit aus den Gefäßen ins umliegende Gewebe ausströmt und wirkt auf diese Weise Schwellungen entgegen.

Bilder:
shutterstock: ©sirtravelalot, ©Pressmaster, ©oneinchpunch


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